Gestalttherapie im Rückblick

Die Namensgebung, insbesondere den Begriff „Gestalt“, verdankt die Gestalttherapie der Gestaltpsychologie. Diese stellte zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Wahrnehmung in den Mittelpunkt und beschrieb damit den ganzheitlichen Prozess, mit dem sich ein Mensch in seiner Umwelt organisiert. Daraus entwickelten die Psychoanalytiker Fritz und Lore Perls zusammen mit dem Soziologen Paul Goodman in den 40er Jahren die Grundlagen der Gestalttherapie. Unter Einfluss vieler therapeutischer, philosophischer und politischer Strömungen entstand im Laufe der Zeit eine wissenschaftlich fundierte Psychotherapieform, die sich unter anderem wichtige Erkenntnisse der Psychoanalyse, des Existenzialismus, der dialogischen Philosophie Martin Bubers, der Feldtheorie und Phänomenologie sowie des Zen-Buddhismus wirkungsvoll zu Nutze gemacht hat.  

Was heißt das für die Gestaltarbeit, so wie ich sie anbiete, von heute?

[Gestalttherapie heute]